Lieber am Strand oder zu Hause?

Auch heute kann ich wieder ausschlafen bis um kurz vor neun. Charlotte fährt gegen halb zehn zur Arbeit und zeigt mir vorher einige komische Kreuzworträtsel. Sie wären ganz normal, wenn nicht die kleinen Hinweise fehlen würden und stattdessen ein Oberthema vergeben sein würde. Mit der Hilfe einiger Zahlen soll man auf die Buchstaben schließen können.
Dann habe ich ein wenig mit meinem Laptop im Internet gestöbert und von Leuten gelesen, die doch tatsächlich eine „angenehm“ warme Dusche nehmen können. Und ich habe einige Fotos in meinen Blog eingefügt.
Noch immer bin ich mir nicht ganz sicher, welchen der zwei Trips innerhalb Australiens ich machen soll. Und so schreibe ich eine E-Mail an SCCE und frage, ob noch Plätze für die Queenslandtour im November frei sind.

Dann habe ich eine kleine Fototour durch Shepparton unternommen. Ich bin den Weg gegangen, den ich gestern Abend schon mit Grant und dem Hund gegangen bin. Zwischendurch gab es etwas Probleme mit der Wegfindung, aber ich bin glücklichweise schlussendlich wieder zu Hause angekommen.
Die Musik, die ich dabei gehört habe, war doch irgendwie passend: „So wie jetzt wirds nie wieder“ haben Silbermond gesungen – oder „Leb jeden Tag als wärs das letzte, was du tust“.

Um kurz vor eins kriege ich eine SMS vom Strand. Und kann mich nicht entscheiden, was denn nun schöner ist: Sich den ganzen Tag frei bewegen zu dürfen und keine Schule zu haben oder mit dem Biokurs am Strand zu sitzen. Auch heute ist noch keine Gastfamilie in Sicht.

Abends gibt es Fisch und Pommes Frites. Und die tägliche Ration Soaps und Big Brother. Rush zeigt sich heute Abend von ihrer eher kindischen Seite und ist trotzig.
Dann gehe ich noch mit Grant und dem Hund spazieren. Wir gehen über das Schulgelände. Ein großes Areal, das direkt an die Schule grenzt, wurde vor einiger Zeit von einem Bauunternehmen aufgekauft und wird nun im großen Stil umgebaut. In einem See, wo vor einigen Wochen noch Schwäne waren, sind jetzt nur noch die Frösche quaken zu hören, die weißen Grazien hat der Lärm vertrieben. Und ich erfahre von ihm, dass es in Australien seit dem Vietnamkrieg keine Wehrpflicht mehr gibt.

Dann noch eine Dusche und flugs das Funkgerät ans Ladegerät angestöpselt und um kurz vor zehn ab ins Bett.

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