Murray River rules german exchange students?

Irgendwie scheint die Gegend am Murray River landschaftlich attraktiv zu sein. Ich habe gestern eine weitere Austauschschülerin kennengelernt, die in die Gegend „230 km nördlich von Melbourne“ platziert wurde. Und sie berichtet von mindestens vier weiteren, die auch dort irgendwo für ein Jahr ihr Zuhause gefunden haben.
Und ich muss sagen, mich doch glücklich schätzen zu können, nur 17 km von meiner Schule entfernt zu sein – und nicht fünfzig… Das finde ich dann doch etwas zu viel des Guten.

Mein Vater hat mir vorhin mal ein wenig von seinen Erfahrungen mit Quantas erzählt … und jetzt bin ich stolzer Besitzer eines Quantas-T-Shirts. Das gibts nämlich im „Survival Package“, das man als gestresster Reisender erhält, wenn Koffer aus unerklärlichen Gründen unauffindbar sind und man gerne etwas anziehen und sich die Zähne putzen möchte. Vielleicht drückt der Schalterbeamte ja dann das ein oder andere Auge beim Gepäckwiegen zu – wir werden sehen.
Und dann hat er noch eine Anekdote von seinem letzten längeren Flug gebracht, nachdem wir darüber gesprochen hatten, dass die Besatzung im Flugzeug Betten habe: Bei seinem letzten Flug sei der Pilot ungefähr eine Stunde vor der Landung noch munter durch das Flugzeug spaziert…

Unterdessen habe ich die gemeinschaftliche Website der Milchwirtschaftsbetriebe in Australien ausfindig gemacht. Mal sehen, vielleicht schmeckt die Milch dort ja anders als hier…

In Sachen Reiten in Australien bin ich auf die glorreiche Idee gekommen, neben meiner Reithose ja nun auch meinen Reithelm mitzunehmen: Wahrscheinlich an meinem Rucksack dran, in den Koffer wird er wohl gewichtsmäßig nicht mehr passen. Meine Reitstiefel bleiben wohl zu Hause, bei den Wetterverhältnissen, von denen Jill mir erzählt hat, habe ich wohl eher weniger durchmatschte Weiden zu befürchten als hier.

Heute morgen habe ich nämlich wieder mit Jill telefoniert, bevor ich arbeiten gegangen bin. Sie hatte noch immer von SCCE keine Informationen bezüglich des Fluges bekommen – aber dann jetzt von mir. Wurde ja auch langsam mal Zeit. Stuart war wieder beschäftigt, ihn werde ich wohl das erste Mal am Flughafen sprechen. Jill sagte mir auch, dass ich, wenn ich ankäme, gleich gut beschäftigt sein würde…

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